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Das Circuszelt

Das größte, modernste und teuerste Circuszelt der Gegenwart

Nur Superlative reichen aus, um das größte, modernste und teuerste Circuszelt der Gegenwart angemessen zu beschreiben: Über 500.000,- Euro kostete die Sonderanfertigung mit einem Durchmesser von 48 x 64 m und einer Höhe von 16m. Allein das Dach besteht aus 30 Teilen und überspannt eine Fläche von rund 3.000 Quadratmetern. Die Gesamtfläche des Zeltes entspricht fast der Größe eines Fußballfeldes.


120 Hände leiten den Aufbau

www.starpic.bayern

Vier 20m hohe Stahlmasten, vier Stahlgitter-Hilfsmasten, 12 Quaderpole, 120 Sturm-und Rondellstangen, sowie 250 Eisenanker sorgen dafür, dass die Konstruktion auch stärksten Stürmen standhält.

Einweihung des nagelneuen Chapiteaus war zu Saisonbeginn in Ingolstadt. Deutlich weniger Sturmstangen, ein permanent abgedunkeltes Zeltdach, hochmoderne Licht-und Tonanlagen und eine verbesserte Sitzanordnung sorgen für ungehinderten Panoramablick und mehr Komfort.

Herr über Masten, Anker und Sturmstangen ist Zeltmeister Andon Kirov. Der Circusfachmann gebietet über 60 fleißige Helfer. 120 Hände müssen mit anpacken, um das riesige Zelt in sechs Stunden aufzubauen. Der Abbau hingegen geht schneller: In weniger als drei Stunden ist das „Chapiteau“ verstaut.


Virtueller Rundgang durch das Krone-Chapiteau und das Café

Erforschen Sie das größte reisende Circuszelt der Welt. Entdecken Sie Details und finden Sie das Circus-Café. Dort erwartet Sie eine Überraschung. Wir wünschen viel Spaß! (Powered by Panorastic)

Der Aufbau des grössten Circuszelt der Welt



Rund 30 mal pro Saison lässt Andon Kirov das 4.000 Zuschauer fassende Spielzelt aufstellen. Einige Tage vor jedem Gastspiel beginnt das Setzen der Masten. Zeltmeister und Betriebsinspektor begehen den Platz und legen den Aufbauplan der gigantischen „rollenden Stadt“ fest. Kein Detail bleibt dem Zufall überlassen. Im Gegenteil: Es regiert ein bis ins Kleinste ausgearbeiteter Generalstabsplan.

Sofort nach Ankunft der Materialwagen beginnen die Techniker mit dem Ausrollen der riesigen Leinwandpacken des Hauptzeltes. Schnell geht es weiter: Aneinanderknüpfen der Planen, Hochziehen des Riesendaches, Einhängen der Rundleinwand, Sturm-und Rondellstangen werden fixiert und die vielen Hundert Eisenanker fachgerecht eingeschlagen.

Danach beginnt der Aufbau des Gradins (so wird die Sitzeinrichtung in der Fachsprache genannt). In 90 Minuten ist er bewerkstelligt.

Auch im Bereich der Lichttechnik hat Circus Krone Maßstäbe gesetzt. Rund 140 festinstallierte Scheinwerfer, sowie acht "Golden Scans" sorgen für die unterschiedlichen Lichtstimmungen bei den einzelnen Nummern. Vier Verfolger setzen Artisten und Tiere ins richtige Licht. UV-Lampen und pyrotechnische Einrichtungen sorgen zusätzlich für farbenprächtige Elemente. Eine computergestützte hochmoderne Lichtanlage erlaubt es, die gewünschten Spezialeffekte möglichst schnell umzusetzen.

Während der Sommertournee spielen Dieter Reith, Guido Naus, Benny Gebauer und Oleksander Krassyun und die Streicher der Münchner Philharmoniker im Krone-Zelt - nein, nicht direkt. Ihre tolle Musik ist auf CDs gespeichert und wird mittels elektronisch gesteuerter Lautsprecher-und Verstärkeranlagen wiedergegeben.

Für den optimalen Sound sorgt eine der modernsten Tonanlagen, die es momentan auf dem Markte gibt.
Die Folge: Eine Klangsymphonie, die eigens für Krone mit einer Bigband produziert wurde und nichts geht von der Romantik verloren. Perfekte Musik für eine perfekte Show. Diese Art der Circusmusik ist Bestandteil des modernen Managements des Unternehmens, das sich stets - bei allem Traditionsbewusstsein - den Gegebenheiten und Erfordernissen der Zeitläufte einzuordnen verstand.


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