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Der Zeltaufbau

Zeltmeister Torsten Malmström ist Herr über Masten, Anker und Sturmstangen

Der ehemalige Artist gebietet über 60 fleißige Helfer. 120 Hände müssen mit
anpacken, um das riesige Zelt in sechs Stunden aufzubauen. Der Abbau hingegen
geht doppelt so schnell. In weniger als drei Stunden ist das "Chapiteau" verstaut.
Rund 30mal während einer Saison läßt Torsten Malmström das 5.000 Zuschauer
fassende Spielzelt aufstellen.
Einige Tage vor jedem Gastspiel beginnt das Setzen der Masten.
Zeltmeister und Betriebsinspektor begehen den Platz und legen den
Aufbauplan der gigantischen "rollenden Stadt" fest. Durch den bis ins
Detail ausgearbeiteten Generalstabsplan bleibt nichts dem Zufall überlassen.
Ausrollen der riesigen Zeltleinwand Sofort nach Ankunft
der Sonderzüge und
der Materialwagen
beginnen die
Techniker mit
dem Ausrollen
der riesigen
Leinwandpacken
des Hauptzeltes.
Schnell geht es weiter:
Aneinanderknüpfen der Planen, Hochziehen des Riesendaches, Einhängen der
Rundleinwand, Sturm- und Rondellstangen werden fixiert und die vielen
hundert Eisenanker fachgerecht eingeschlagen. Parallel dazu werden
die Stallungen aufgebaut und jeder einzelne Wagen plaziert. 
Das Dach wird hochgezogen
Danach beginnt der Aufbau des Gradins (so wird die Sitzeinrichtung in der
Fachsprache genannt). In nur 90 Minuten sind 5.000 Sitzplätze ordnungsgemäß
und sicher montiert. Während das Gradin montiert wird, verlegen die Elektriker
über 10 km Stromkabel und installieren die 140 Scheinwerfer der Innenbeleuchtung.
Sturmanker werden angebracht
Mehr als 250 Eisen- 
anker sorgen dafür, 
daß die gewaltige
Zeltkonstruktion 
auch den stärksten 
Stürmen standhält.




Jede einzelne Glüh- 
birne des großen 
Kroneschriftzuges 
wird auf korrekte 
Funktion geprüft
Mannshohe Buchstaben weisen den Weg zum Circus Krone
Jetzt wird auch das Manegenrund mit vielen Zentnern Sand und Sägemehl
präpariert. Der Manegenboden muß leicht und federnd sein,
damit sich Tiere und Artisten nicht verletzen.