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Unsere Tiere - Löwen - Löwentagebuch
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Tagebuch Seite 7, Mittwoch 25.4.2007
Das erste Tete à Tete in Rosenheim
Hallo meine
lieben Freunde,
mit großer Freude und
ganz besonderem Ver-
gnügen heiße ich euch
willkommen - beim
Tagebuch der Löwen-
schönheit DIAMOND.
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Die kurze Reise von Traunstein
nach Rosenheim verging wie im
Fluge und war für uns beide
schon fast Routine.
Wieder hatten wir neue Nach-
barn aus dem Exotenstall,
wollige Lamas, die dem löwen-
haften Frieden nicht so recht
trauten. Vorsichtig neugierig
schauten sie herüber.
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Aber keine Angst -
gegen argentinisches
Steakfleisch, saftiges
Rindfleisch mit Knochen
oder frisches Hühnchen
möchten wir sie wirklich
nicht eintauschen.
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Wahre Gastfreunde bemühen sich darum, ihren Besuchern
den Aufenthalt in der Fremde so angenehm wie möglich zu
gestalten. Eine gemütliche Unterkunft gehört ebenso dazu
wie gutes Essen. Wenn es danach geht, dann mußten sich
unsere vegetarischen Freunde im Rosenheim "pudelwohl"
fühlen. Noch am Aufbautag lieferten Mitarbeiter des Bauhofs
drei Kleinlastwagen voll mit frisch geschnittenem Grünabfall.
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Sogar
Akazienzweige
waren dabei, damit
sich die Dickhäuter
daran laben konnten.
Dicke Haut und
dicker Appetit!
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Und auch die Affen fühlten
sich im neuen Außengehege
rundum wohl und genossen
die warmen Sonnenstrahlen.
Extra für sie war ein neuer
Netz-Außenkäfig gebaut
worden mit unzerbeißbarem
Material.
Dazu Spielzeug, Schaukeln
und Laubhölzer - fertig war
das neue Affenwunderland.
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Auch wir erhielten eine
gehörige Portion Laub-
schnitt, zum Verstecken-
spielen, Herumbalgen
und im Schattenliegen.
KING TONGA
beobachtete uns dabei
ganz genau und ich
gebe zu, daß sich vor
allem Princess gehörig
aufspielte.
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Auf leisen Pfoten begann
eine sommersüße Ge-
schichte, die jeden Cent
des Eintrittsgeldes wert
war. Und von Martin Lacey
mit großer Aufmerksamkeit
beobachtet wurde. Schließ-
lich sind wir derzeit noch
im Löwen-Kindergarten.
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Harte Burschen auf Wilden
Pferden sind unsere
Dshigiten-Reiter. Bei ihrem
täglichen Einreiten können
wir kaum die Augen von
ihnen lassen. Sie verkörpern
aufs Beste die bunte Traum-
welt des Circus mit den drei
klassischen Säulen der Manege:
Tiere, Artisten und Clowns.
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Auf mächtigen Pranken, pardon Hufen, waren früher auch Dschingis-
Khan und seine Horde unterwegs. Die moderne Variante - eine Pop-
gruppe gleichen Namens - besuchte uns gegen Ende des Gastspiels
und machte eine Fotoproduktion für Bild am Sonntag. Was gab es
da nicht alles zu sehen: Dschinghis Khan vor kasachischen
Kamelen, Dschinghis Khan mit Mongolen-Krieger Gana oder
Haremsdamen und Hunnenkönig Attila vor Nilpferddame Poppäa.

Viel zu sehen bekamen auch die Rosenheimer Circusfreunde:
Drei Stunden Unterhaltung auf höchstem Niveau, rasant,
rhythmisch und reich an unglaublichen Darbietungen. Eine
Symbiose aus Gerüchen, Musik und wunderbaren Kostümen.
Wohl kein anderes Ereignis im Jahre 2007 sollte Rosenheim
so sehr in Staunen und Begeisterung versetzen wie das Gast-
spiel des Riesencircus Krone - mit seiner Pracht der Tierdressuren.

Entsprechend hoch waren die Erwartungen und entsprechend
gut war der Besuch. Circus ist der einzige Ort der Welt,
wo man mit geöffneten Augen träumen kann.
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P.S.: Gelebter Traum auf dem
Pferderücken heißt es auch für
das Ehepaar Sylvia Schickler
und Nikolai Tovarich.
Circusehe statt Ehecircus
- seit über 30 Jahren !
Hier beim gemeinsamen Früh-
stück vor dem Zooeingang mit
ihren geliebten Hunden Bonnie
und Laddie.
Nikolai ist als Ringmaster
außerdem verantwortlich für
den Ablauf der Show und die
fabelhaften "Men in Black" -
unsere fleißigen Requisiteure.
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