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Unsere Tiere - Löwen - Löwentagebuch
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Tagebuch Seite 6, Mittwoch 18.4.2007
Die erste große Umsetzung nach Traunstein
Hallo, meine
lieben Krone-
und Löwen-
Fans
und viel
Vergnügen
beim Lesen
wünscht
euch
Princess -
die königliche
weiße Lady.
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10 Tage sind wir nun in Landshut, 500 Tage auf der
schönen Welt und 75.000 begeisterte Besucher wollten den
100 Jahre alten Circus Krone sehen. So vielen runden Zahlen
prostete Petrus mit einem Hoch vom Himmel zu und schickte
uns Sommerwetter vom Feinsten. Bis zu 25 Grad kletterte das
Thermometer und wir fühlten uns so richtig wohl. Täglich zweimal
marschierten die Elefanten Rüssel an Schwänzchen an uns vorbei
in Richtung Zelt und präsentierten magische Manegen-Momente.

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Immer die Nase vorn hatten
auch die Zebras, die Tag
und Nacht in ihrem Frei-
gehege herumpesten und
sich an Bäumen und Ästen
schubberten. Sie wohnen
zusammen mit wolligen
Kamelen, die in der Hitze
allmählich ihr dickes
Winterfell verloren.
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Lachen, Träumen und Stau-
nen gehören zum Circus wie
Wasser zum Leben oder ein
Löwe zum Dompteur. Noch
sind wir ja "nur" im Kinder-
garten und beobachten
Tiere, Artisten und Clowns
von hinten. Doch was gibt es
da nicht alles zu sehen. Das
Warmmachen der Shaolin-
Mönche an der Krone-
Feuerwehr zum Beispiel.
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Oder das Hunde-Taxi von
Mister Dalmatin, in dem die
getupften und gepudelten
Artisten auf leisen Pfoten ins
Reich der Krone gerollt werden.
Strahlendes Circus-Glück ver-
mitteln sie aufs Schönste,
denn wer hätte gedacht, daß
auch Bellkünstler völlig wild
aufs beliebte Ponyreiten sind ?
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Am Wochenende aber hieß es Ein-
packen, Einräumen und Abfahren.
110 km quer über die Land-
straße nach Traunstein.
Eine schier endlose Wagenkolonne
mit 330 Wohn-, Pack- und Geräte-
wagen schlängelte sich durch alle
Höhen und Tiefen der Bayerischen
Landschaft.
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Der Festplatz in Traunstein war deutlich kleiner als der in Landshut und
so waren noch weitere Plätze zugemietet worden, auf den die Artisten
standen. Wir Löwen aber wohnten wie immer hinten links am Zelt.
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Neben uns verlief eine stark be-
fahrene Bundesstraße mit vielen
Autos und neugierigen Fahrern.
Mehrmals täglich quietschen die
Reifen, weil einige Chauffeure
ihren Augen nicht trauten:
Weiße Löwen in Bayern ?
Die bayerische Antwort
auf Knut ??
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Innerhalb weniger Stunden wuchs ein blaues Circuszelt in die Höhe.


Zeltmeister Torsten Malmström sagt nicht ohne Stolz, daß
es das größte und schönste auf der ganzen Welt sei. 48x64m
mit 23m hohen Kronen. 60 Helfer packen mit an und es macht
richtig Spaß, diesen Schwerstarbeitern der Leichtigkeit zuzusehen.
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Natürlich hatten wir auch
neue Nachbarn. Die Pferde
zum Beispiel wurden mehr-
mals täglich an unserer
Residenz vorbeigeführt und
- voller Stolz möchte ich ver-
melden, daß trotz meiner
Jugend (und meiner noch
zarten Krallen und Zähnen)
die Pferde schon gehörigen
Respekt vor mir hatten.
Alle wurden einzeln begleitet.
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Aber das ist ja das Schöne am Reisen im Circus.
In jeder neuen Gastspielstadt gibt es neue optische
und akustische Reize, neue Gerüche, anderer Boden
und wechselnde Nachbarn. Nicht wie im Tierpark oder Zoo.
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Deshalb werden Circus-
tiere auch deutlich älter
und bleiben dabei körper-
lich und geistig fit.
"Circusluft hält jung",
sagt mein Tierlehrer
Martin Lacey jun.
Und er muß es wissen.
Hatte er doch schon
20jährige Löwen in
seinem Act !!!!
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Vom ersten Tag an, war das Gastspiel von Erfolg gekrönt.
So etwas hatte Traunstein noch nie erlebt: 54 Artisten aus 14
Nationen zeigten in einer fulminanten Show alle Facetten des
klassischen und modernen Circus. Ein Jubiläums-Programm
für Jung und Alt, Träumer und Romantiker, Neugierige und Alt-
kluge, für Menschen, die noch Lust am Leben und Erleben haben
und sich verführen lassen wollen. 55 000 waren es insgesamt.

P.S. Zum Schluß möchte ich euch eine neue Freundin
vorstellen. Sie heißt Jana Mandana und ist verantwortlich
für den rollenden Zoo. In der Manege präsentiert sie die Pferde,
Elefanten und Exoten des Hauses Krone. Ein tolles Bild vom
Traunsteiner Tagblatt zeigt sie in Aktion. Was für eine Frau !

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