|
|
Sommercircus - Archiv - Stadtbilder 2008
Impressionen aus dem Circus Krone von jedem Gastspielort
| Unser Stadtbild für: |
Lübbecke |
27.09.2008 bis 30.09.2008 |
|
Copyright "der fliegende Mönch" - Volker Schulte
|
DIE EINHEIT VON KÖRPER, GEIST UND SEELE Einblicke in die faszinierende Welt der Shaolin-Mönche
In Original-Kostümen der legendären Shaolin zelebrieren 12 Meister des
Kung-Fu atemberaubende asiatische Kampfkünste, wie Sie sie bisher
noch nie sahen.
"Vom Kloster in die Circus-Manege", trifft für die meisten Mitglieder der Kung-
Fu-Truppe zu. Sie erhielten ihre Aubildung in China am berühmten Shaolin-
Kloster in Henan. Dort erlernten sie anspruchsvolle Shaolin-Kampfkunst
in höchster Konzentration durch jahrelanges Training. "Sie lernen keinen
Schmerz zu spüren, das macht sie zu so guten Kämpfern", verrät Truppen-
chef Chy Fu Dey. Zwei der Kampfmönche haben bereits die höchste Stufe
der Schmerzunempfindlichkeit erreicht. Rasante Schwertkämpfe, Mutproben
mit scharfen Klingen und zerbrechenden Ziegeln sorgen für atemberaubende
Stunts im Circusrund. Circus Krone ist stolz darauf, Ihnen 12 Minuten lang
das Beste daraus zu zeigen.
|
|
|
 |
|
Einsamer
Höhepunkt
der Darbeitung
aber ist der
Sprung durch
einen
rotierenden,
mit Messern
gespickten,
brennenden
Reifen - und
das mit
verbundenen
Augen. Dar-
geboten von
Gana, dem
überragenden
mongolischen
Krieger aus
Ulan Bator
(hier bei einer
Probe).
|
|
|
|
Geboren am 20.12.1973 in eine bürgerlische Familie, faszinierte ihn der Kampf-
sport von Anfang an. Er trainierte, besuchte die School of Martial Arts und
erlernte die akrobatischen Kampfkünste von der Pike auf: "Sechs Jahre Übung
braucht es, bis man diese Kampftechniken so präzise umsetzen kann",
verrät das perfekt deutsch sprechende Kraftpaket. Zusammen mit Fredy Chy
(Chy Fu Dey) entwickelt Gantulga Barvii seinen einmaligen Show-Act und
transponierte mongolische Kampfsport-Traditionen in die Moderne. Innere
Kraft und körperliche Fitness sind die Voraussetzungen für seine Show der
Superlative.
Bodybuilding seine Passion und Boxen - seine ultimative Leidenschaft.
Ein gefrager Interview-Partner
 |
|
Bereitwillig zeigt
er interessierten
Journalisten seine
Tricks und läßt sie
auch den einen oder
anderen einmal selbst
probieren. Vor allem
die "Halskrause" mit
dem 10 m langen,
3 cm dicken Stab
aus Kruppstahl.
Schließlich
möchte er seine
dramatischen
Künste für jeden
erlebbar machen
(bisher allerdings
ohne Erfolg).
Nur bei ihm biegt
sich der Stab
wie von selbst.
|
Höchst interessant für ihn war auch das
Wiedersehen mit der Gruppe "Dschingis Khan", die im Circus Krone
Aufnahmen für ihr Comeback zelebrieren wollte. Und so posierte
er geduldig mit den Sängern und Tänzern aus dem heimischen Westen
als Hommage an den größten Feldherren seines Landes: Dschingis Khan.
|
 |
|
 |
Für den Circus war diese Art der Kampfkunst neu. Doch warum sich nicht
neuartigen Elementen öffnen, vor allem, wenn diese so gut dargeboten werden.
So spektakulär einzelne Übungen und Kampfszenen aber auch sind, so
schlicht und einfach sind die Grundlagen dieser Kombination aus Kung Fu
und der 1.500 Jahre alten Lehre des Zen-Buddhismus. Wenn Steinplatten
nur durch die Kraft von Händen zerbersten, Eisenstangen wie Streichhölzer
knicken, sich Speere in den Körper bohren, ohne ihn zu verletzen und
einfache Nadeln Glasscheiben durchschlagen, dann sind das keine "Tricks"
sondern Zeugnisse der einzigartigen Fähigkeiten dieser Meister. Ebenso
wie rasante Schwertkämpfe oder das Nagelbrett als Schlafstätte,
zerberstenden Ziegeln inklusive. Mit feinem Gespür für dramatische
Show-Elemente gewähren sie einen unterhaltsamen Einblick in eine
fremde Welt und verbinden unglaubliche Artistik mit gewagter Akrobatik.
|
 |
|
P.S. Und wann essen Gana und seine Partner ? Nicht vor der Vorstellung, da gibt
es höchstens ein kleines Süppchen. Denn mit leerem Magen springt sich besser.
Fotos mit freundlicher Genehmigung von:
Volker Schulte, Rainer Stahl und Fr. Dr. Susanne Matzenau
Copyright Trainigsfotos - Fr. Dr. Susanne Matzenau
Copyright Vorstellungsfotos - Rainer Stahl
Copyright Titelfoto - Volker Schulte
|
|