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Kronebau - Wintercircus - Archiv - Winter 2002-3
Rückblick auf den Wintercircus 2001/2002
Drittes Winterprogramm
"M A N E G E N Z A U B E R"

EIN FLUGTRAPEZ OHNE NETZ
UND VIELE PFERDESCHÖNHEITEN
Aller guten Dinge sind drei. Zum dritten und letzten Mal in dieser
Winterspielzeit (vom 5.März bis 7.April) zeigt der Münchner Traditions-
circus ein neues Circusprogramm im Kronebau an der Marsstraße mit
20 Artisten aus 6 Nationen. In 50 Vorstellungen wollen sie Ihnen alle
Facetten klassischer und moderner Circuskunst offerieren.
Zum ersten Mal in der Circusgeschichte wird ein Flugtrapez ohne Netz
präsentiert, bei dem die Akteure frei wie Vögel durch die Lüfte fliegen.
Fünf bildschöne Mähnenlöwen lassen den Atem des Raubtiers spüren,
zwei Ästheten erobern das artistische Paradies auf Händen und ein
Equilibrist bezaubert mit seinen phantastischen Körperkünsten.
Russische Perfektion, englische Originalität und französischer Charme
vereinen sich zu einem Circusvergnügen der ganz besonderen Art.
Und der Geruch von Sägespänen ist eher noch etwas stärker geworden.
Denn neben 20 zweibeinigen sind diesmal auch 58 vierbeinige Artisten ange-
reist: Der komplette Marstall des französischen Nationalcircus Alexis Gruss.
Bildschöne Hengste, gelehrige Ponys, dickhäutige Elefanten, Kamele, Esel,
Lamas u.v.m. wollen Sie mit Ihren Künsten verzaubern und verwöhnen,
getreu dem Motto des Monats März: Manegenzauber.
Ihre Christel Sembach-Krone
"Eure Gunst - Unser Streben".
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ARTISTENPARADE
Opening
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Ein circensisches Spektakel der Sonderklasse wartet auf Sie.
Nach seinem triumphalen Erfolg im Jahre 1997 versprechen Tiere und
Artisten des Cirque Alexis Gruss nun erneut 150 Minuten Circuskunst
vom Allerfeinsten.

Alexis Gruss
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Gipsy Gruss
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Maud Gruss
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Nathalie Gruss
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Firmin Gruss
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Stephan Gruss
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David Weiser
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Gilles Charles-
Messance
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Mit besonderem Schwerpunkt auf Pferdedressuren und Kunstreiterei.
Erleben Sie die faszinierende Welt der Pferde und freuen Sie sich auf
ausgewählte Highlights bildschöner Dressurakte:
Ballerina zu Pferde, Hohe Schule im Spiegel, schwungvolle Jockey-
Reiterei, Jonglieren auf Monsieur Cheval, Freiheitsdressuren a` la
francaise und die Ungarische Post mit 17 (!) Pferden.
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MAUD GRUSS
Tanz auf dem Panneau
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ATLAS bittet zum Tanz und
die jüngste Tochter von Gipsy
und Alexis Gruss folgt dieser
Aufforderung gerne.
Graziös erklimmt sie die kleine
runde Plattform auf dem Rücken
des mächtigen Boulonnais und
gestaltet aus den Elementen Ballett
und Artistik ein kleines Kunstwerk.
Als einfallsreiche
"Ballerina zu Pferd"
zaubert sie hippologische
Phantasien ins Sägemehl.
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FIRMIN GRUSS, ROMARIC
und DAVID WEISER
Akrobatische Phantasien
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Sie sorgen für
Spaß und Spannung
in der Manege und
entführen in die bunte
Welt der Kapriolen.
Als gekonnte
Parodie auf
chinesische Artistik
zeigen sie Körper-
künste in ihrer
schönsten Form.
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Mit gewollter
Lässigkeit
wirbeln sie
durch Luft
und Reifen.
Ein Sprung
folgt dem
anderen, ein
Salto dem
nächsten.
Lassen Sie
sich überraschen.
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GIPSY und MAUD GRUSS
Hohe Schule im Spiegel
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Zwei bildschöne Frauen und
zwei perlmuttfarbene Hengste
zeigen Circuskunst in seiner
phantasievollsten Form.
In vollendeter Symmetrie
präsentieren sie ein "Spiegel-
entree" auf Pferderücken,
das an Schönheit und Ästhetik
kaum zu überbieten ist.
Die beiden Achal-Tekkiner
ASMARAL und ALADIN
lieben den Applaus und
beweisen ihre Pferdestärke
Huf an Huf mit den
prachtvollsten Figuren des
klassischen Dressurreitens.
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FIRMIN GRUSS und DAVID WEISER
Talentierte Exoten
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Ein arabisches Pferd, ein Kamel aus Asien, ein
Guanaco aus Peru, ein wolliger Poitou-Esel,
ein provencialischer Esel, ein indischer Elefant
und zwei französisch-österreichische Hominiden
vereinen sich zu einer Arche Noah en miniature.
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In wenigen Minuten zeigen die grundverschiedenen Charaktere, was sie zuvor
in jahrelanger Arbeit eingeübt haben: Friede im Tierreich. Ein Meisterstück der
Tierdressur mit acht Könnern ihres Fachs.
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DUO KOMANKOV
Soweit die Hände tragen
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Sie beweisen, daß der Erfolg auf der
Hand liegt. Die Brüder Igor und Sergej
Komankov glänzen mit einer traumhaft
schönen Equilibristik-Show und meistern
auch schwierigste Tricks in voller
Perfektion.
Zu ergreifender Vangelis-Musik
erobern sie das "artistische Paradies"
auf Händen und stellen mit vollendeter
Körperbeherrschung und immensem
Balancevermögen sich selbst und die
Erwartungen des Publikums
buchstäblich auf den Kopf.
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MAUD, FIRMIN und STEPHAN GRUSS,
und DAVID WEISER
Turbulente Jockey-Reiterei
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Fünf perfekte
Artisten lassen
eine seltene
Sparte der Artistik
wieder aufleben
und zeigen
artistische Meister-
leistungen auf
dem Rücken
schwerer Pferde.
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Sie wetteifern
mit rasanten
Sprüngen aufs
Pferd und
spektakulären
Salti von
Pferd zu Pferd.
Ihre
Sattelsprünge
sind legendär.
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Die TRUPPE SARYTCHEV
Flugtrapez ohne Netz
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Sie zeigen in ihrer Vertikalflug-Darbietung -IKAR-
Luftartistik in völlig neuen Variationen: Nur mit Longen gesichert, springen,
schwingen und landen fünf "Helden der Lüfte" in schwindelnder Höhe mit treffsicherer Wucht.

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Vögeln
gleich
stürzen
sie sich
in die
Tiefe und
finden doch
immer
wieder
sicheren
Halt in den
zupackenden
Händen
ihrer Fänger.
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Die nervenstarken Ausnahme-Artisten sind sich des täglichen Risikos voll bewußt
und garantieren schweißnasse Handflächen im Publikum.
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MAUD GRUSS
Die große Ungarische Post
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Mit fescher Jugendlichkeit präsentiert die PS-Amazone eine weitere Glanz-
nummer des Cirque équestre. Sie ist wohl die einzige Frau der Welt, die
-auf zwei galoppierenden Friesen stehend- 15 (!) Araberhengste
führen kann. Starkes "schwaches" Geschlecht.

Mit Allez-Hopp und viel Galopp erobert sie
als verwegene Stehendreiterin die Herzen
der Zuschauer im Nu.
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P A U S E |
JASON PETERS
Sympatische Löwen-Impressionen
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Er präsentiert in seiner
spielerischen Dressur die
faszinierende Natur fünf
prächtiger Mähnenlöwen
aufs Eindrücklichste.
Bedrohlich grollend und
fauchend absolvieren die
"Bayerischen Wappentiere"
ihre Tatzenkunststücke
und zeigen so ziemlich
schnell, dass sie keine
Schmuse- sondern
Wildkatzen sind.
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In imposanten Gruppenbildern überraschen sie mit Scheinangriffen,
weiten Sprüngen und majestätischen Löwenteppichen.
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NATHALIE GRUSS
Feminine Antipodenspiele
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Sie steht nicht oft mit beiden Füssen
fest am Boden. Doch was sie mit
ihnen vollbringt, vermögen die mei-
sten nicht einmal mit ihren Händen:
Jonglangen par excellence.
Ein Hauch von Erotik schwebt durch
die Manege, wenn die Ehefrau von
Stephan Gruss mit ihren wohlgeformten
Beinen Röhren, Kugeln und Feuerkreuze
durch die Lüfte wirbelt. Spielerisch leicht
schleudert sie sie hoch und läßt sie
Purzelbäume schlagen. Bei dieser
"Baronesse der Balance" wird das
Zuschauen zum ästhetischen Genuß.
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FIRMIN, STEPHAN und ALEXIS GRUSS
und DAVID WEISER
Musik macht lustig - das große Musicalentree
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Mit ihrer sympathischen Ausstrahlung
und ihrer ansteckenden Musikalität
gewinnen sie schnell neue Freunde
und begeistern Jung und Jung-
gebliebene gleichermaßen.

Zusammen mit dem
Orchester laufen sie zu musikalischer
Höchstform auf und sorgen für ein
wahrhaft himmlisches Vergnügen.
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Gefragt ist das Lächeln in
den Herzen der Zuschauer.

Das Saxophon-Solo von
Weißclown Alexis Gruss
ist wie ein sanfter Kuss
auf die Seele
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GILLES CHARLES-MESSANCE
Luftträumereien auf Monsieur Cheval
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Als wäre die Manege ein schwere-
loser Raum, zeigt dieser Handstand-
Ästhet Körperbeherrschung und
Körperkunst in Reinkultur.
Sowohl auf dem aufsteigenden
Trapez als auf dem Rücken
eines boulonnaisischen Hengstes
verbiegt er sich nach allen Regeln
der Circuskunst.
Scheinbar mühelos formt er
seinen durchtrainierten Körper
zu geschmeidigen Figuren und
Skulpturen, wie man sie so
noch nicht gesehen hat.
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GIPSY und MAUD GRUSS
Drahtseil-Liaisonen
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Freuen Sie sich auf ein außergewöhnliches
Zwei-Frau-Hoch mit sehr viel Mut.
Vor allem beim gemeinsamen Kopfstand.

Als Duo auf dem Seil erfreuen Mutter und Tochter
mit graziösen und synchronen Bewegungsabläufen.
Die Kunst des Gleichgewichts beherrschen sie in
Vollendung. Und zwar in doppelter Hinsicht.
Denn die geringste Unstimmigkeit der Harmonien
hat den sofortigen Fall beider Partnerinnen zur Folge.
So aber macht das Seil sie zu einem perfekten Akkord.
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STEPHAN GRUSS
Jongleur zu Pferd
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Keulen, Pfeile und Äxte waren
die Waffen vergangener Kriege.
Sie nun in friedliche Requisiten
umzuwandeln, war für den ältesten
Sohn von Gipsy und Alexis Gruss
eine Herausforderung der ganz
besonderen Art. In seinen Händen
erwachen sie zu neuem Leben und
fliegen einfallsreich durch Zeit und
Raum - und das auf dem Rücken
eines galoppierenden Pferdes.
Das ewige Werfen und Fangen
wird so zu einem doppelt
virtuosen Balance-Akt.
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ALEXIS GRUSS
Die grosse Pferde-Revue
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Bei ihm stehen die im
Mittelpunkt, mit denen die
Circusgeschichte einst begann:
Die Pferde.
Feurige Araberhengste,
temperamentvolle Palominos
und kraftstrotzende Friesen
präsentieren sich mit
wehenden Mähnen als
"Stars der Manege".
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Seine Dressuren zeichnen sich durch Originalitiät und Ideenreichtum
aus und geben dem Zuschauer Zeit, die Schönheit der Tiere und
ihre harmonischen Bewegungen zu bewundern.

Er läßt sie tanzen, steigen, drehen, sich wenden
und zeigt sie in ihrer ganzen Anmut.
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F I N A L E  |
ABENDREGIE, ORCHESTER
RINGMASTER und LICHTDESIGN |

Frank J. Keller
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FIRMIN GRUSS übernimmt die Rolle des Abendregisseurs.
Das große Orchester des Cirque Alexis Gruss steht unter der
Leitung von ANDRE KECHIDA, für die stimmungsvolle und
farbenprächtige Lichtregie zeichnet CYRIL SABATIER
verantwortlich.
FRANK J. KELLER (Deutschland) wird Sie als Ringmaster
charmant und fachkundig durch das Programm begleiten.
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AUSGEZEICHNET, WEIL AUSGEZEICHNET .....
PREISE UND AUSZEICHNUNGEN |
Der "Goldene Clown" auf dem
Internationalen Circusfestival von Monte-Carlo
(Alexis Gruss im Jahre 2001)
Der "Silberne Clown" auf dem
Internationalen Circusfestival von Monte-Carlo
(Stephan Gruss im Jahre 1998)
Drei Grands Prix National du Cirque
(Alexis Gruss im Jahre 1981, Gipsy Gruss 1988 und Stephan Gruss 1995)
Eine Goldmedaille auf dem Festival "Cirque de Demain"
(Stephan Gruss im Jahre 1985)
Zwei Preise "Dame du Cirque" auf dem
Internationalen Circus-Festival von Monte-Carlo
(Gipsy Gruss im Jahre 2001, Maud 1998).
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