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Artgerechte Tierhaltung

Professionelle Pflege und optimale tierärztliche Betreuung

Eines der modernsten mobilen Pferdestallzelte der Welt | Leitlinien über die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen | Eigener Altersruhesitz für Circustiere


Circus Krone, Europas größter Circus, liebt seine Tiere

 - und das seit über 100 Jahren. Sie gehörten von Anfang an zur großen Krone-Familie, sind Partner, Freunde und Weggefährten und Bestandteil der Circustradition. Ohne Tiere ginge viel von der Faszination und Anziehungskraft des Circuses verloren. Wir behandeln sie verständnisvoll und respektieren sie als empfindsame Wesen.

Eine von der European Circus Association im Jahre 2008 in Auftrag gegebene GfK-Studie belegt, dass die Besucher wegen der Tiere und Wildtiere in den Zirkus kommen. Danach sehen 85,5 % der Deutschen (Männer und Frauen ab 14 Jahren) gerne Tiere im Zirkus. Die eindeutigen Favoriten sind Raubtiere (68,4 %), Pferde (62,8 %) und Elefanten (60,5 %).


Rund 100 Tiere begleiten den Circus Krone auf seiner Tour durch Deutschland, darunter Elefanten, Löwen, Pferde, Zebras, Ponys, Ziegen, Lamas, Kamele und ein Nashorn. Sie alle sind an den Menschen gewohnt und mit dem Circus und seinem Umfeld vertraut. Nur die afrikanischen Elefanten verbrachten ihre ersten Lebensjahre in den Nationalparks Südafrikas. Als ihre Zahl dort Ende der 80er-Jahre überproportional anstieg und eine zunehmende Belastung für das Ökosystem darstellte, wurden überzählige Jungtiere an Zoos und Zirkusse verkauft.

Die Alternative wäre die Tötung gewesen. die indischen Elefanten wiederum leben seit jeher als Arbeitstiere bei den Menschen und sind den Umgang mit ihnen ebenfalls gewohnt.

Im Circus werden die Tiere gefüttert und beschäftigt: durch qualifiziertes Training, das sie geistig und körperlich fördert. Daneben bleibt genug Zeit für Sozialkontakte, freie Bewegung und spielerisches Verhalten.


Tierhaltung im Circus Krone 2013

Circus Krone betreibt für das Wohlergehen seiner Tiere einen enormen personellen, materiellen, logistischen und finanziellen Aufwand: 

• Allen Krone-Tieren stehen in jeder Gastspielstadt großzügige Freigehege zur Verfügung. Hinzu kommt, dass den Tieren vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten werden (z. B. Sandbäder, Scheuerbaum und frischer Laubschnitt für die Elefanten, Kratzbäume für die Raubkatzen usw.). Die Seelöwen können sich in einem sehr großen Schwimmbecken aufhalten. Besonders bemerkenswert ist der Pferdestall, mit dem Krone neue Maßstäbe für die Pferdehaltung im Circus setzte. Für jedes Pferd gibt es eine sehr geräumige Box mit Innen- und Außenbereich. Im letzten Jahr hat Circus Krone für seine Pferde sogar eine mobile Führ-Anlage angeschafft. Mit der Haltung seiner Tiere übertrifft Circus Krone die gesetzlichen Vorgaben bei weitem. 
• In Städten mit kleinen Messe-/Festplätzen mietet Circus Krone einen weiteren Platz (oder mehrere weitere Plätze) an, um dort sein technisches Material abzustellen. Das gibt dem Circus die Möglichkeit, auch in Städten mit ungünstigen Platzverhältnissen alle Freigehege in voller Größe aufzubauen. 
• Alle Tiere des Circus Krone befinden sich in einem hervorragenden Pflege- und Ernährungszustand. Der gute Zustand der Krone-Tiere ist nicht zuletzt auf die tiermedizinische Betreuung durch zwei renommierte Tierärzte und einen orthopädischen Hufschmied zurückzuführen.
• Auch für die Tiere, die aus Altersgründen nicht mehr auftreten können, wird im Circus Krone bestens gesorgt. So verbringen alte Pferde und Ponys ihren Lebensabend im betriebseigenen Gestüt Wessling in der Nähe von München.
In Anbetracht dieser vorbildlichen Verhältnisse ist es nicht verwunderlich, dass es in den letzten Jahren keinerlei Beanstandungen von Seiten der kontrollierenden Amtstierärzte gegeben hat. Die (Wild)-Tierhaltung des Circus Krone bewegt sich heute auf dem gleichen Niveau wie in einem gut geführten zoologischen Garten. 
Aber nicht nur Circus Krone, sondern auch die meisten anderen deutschen Circusunternehmen haben ihre Tierhaltung in den letzten Jahren enorm verbessert, so dass heute fast überall vorbildliche Verhältnisse vorliegen. Nach der Überzeugung des Aktionsbündnisses sprechen u. a. die folgenden Argumente dafür, den traditionellen Circus mit (Wild-)Tieren zu erhalten und zu fördern:
• Deutschland ist Vorreiter in Sachen Tierschutz im Circus. Schon 1990 ließ das zuständige Bundesministerium durch ein Expertengremium „Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben" erarbeiten. Diese Leitlinien werden von Zeit zu Zeit an den veränderten Wissensstand angepasst – eine erneute Überarbeitung steht auch jetzt wieder aktuell bevor. Als weiteres Überwachungsinstrument kommt auch das mittlerweile eingeführte Circuszentralregister zum Tragen. Keine andere Tierhaltung wird in Deutschland so regelmäßig durch die Veterinärämter kontrolliert wie die im Circus. 
• Die Dressur der Circustiere beruht auf einem engen wechselseitigen Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier (und nicht etwa auf brutalem Zwang, wie von den Tierrechtlern gerne behauptet wird). Wäre dies anders, könnten die Tierlehrer niemals hautnah mit ihren Tieren zusammenarbeiten. Wer einmal zugeschaut hat, wie z. B. der berühmte Raubtierlehrer Martin Lacey (Circus Krone) seine Löwen ausbildet, der wird nicht mehr daran zweifeln, dass der Lernprozess in der Manege den Tieren Freude bereitet und ihnen in jeder Hinsicht gut tut.
• Circustiere nehmen den Transport von Stadt zu Stadt ohne jedes Anzeichen von Unbehagen auf. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Tiere von klein auf an die Transporte gewöhnt sind. Ein Circus-Elefant steigt so selbstverständlich in seinen Transportwagen ein wie ein Hund in das Auto seines Herrchens. Eine vor wenigen Jahren durchgeführte Studie des Freiburger Verhaltensforschers Dr. Immanuel Birmelin (Messungen der Stresshormon-Konzentrationen) bestätigt eindrucksvoll diese Beobachtung. Darüber hinaus gibt es eine Fülle von wissenschaftlichen Untersuchungen, die belegen, dass es den Tieren im Circus gut geht. 
• Circustiere werden bei guter Pflege sehr alt. So erreichen z. B. die Löwen des Circus Krone fast regelmäßig ein Alter von mehr als 20 Jahren. Frei lebende Löwen sterben im Durchschnitt deutlich früher (mit ca. 13 Jahren). Bei Asiatischen Elefanten liegen ähnliche Verhältnisse vor. Während sie im Circus ca. 40,7 Jahre alt werden, liegt ihre durchschnittliche Lebenserwartung in der Wildnis bei nur 31 bis 35 Jahren. Es ist auch immer wieder erstaunlich, wie viele alte bzw. sehr alte Wildtiere man im Circus antrifft. Im Circus Krone z. B. leben zurzeit die folgenden tierischen Senioren: die Löwin Jan mit 23 Jahren, die Asiatische Elefantenkuh Mala mit 48 Jahren und das Breitmaulnashorn Tsavo mit 37 Jahren. 
• Circusunternehmen (und zoologische Gärten) haben u. a. die Aufgabe, bei ihren Besuchern – vor allem bei den Kindern – Interesse und Sympathie für Tiere zu wecken. Damit leistet der Circus einen indirekten Beitrag zum Natur- und Artenschutz; denn wer sich für Tiere interessiert, wird auch eher bereit sein, sich für ihre Erhaltung in freier Wildbahn einzusetzen. In der Diskussion über die Circustierhaltung hat sich übrigens der Verband Deutscher Zoodirektoren vor kurzem klar auf die Seite des Circus mit (Wild-)Tieren gestellt.

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