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Martin Lacey jr. - Löwen

MARTIN LACEY JR.

DIE GRÖSSTE RAUBTIERSCHAU DER WELT!
(Großbritannien) 

Superheld im Circuszelt

Der hochdekorierte Tierlehrer präsentiert mit 26 weißen und goldfarbenen Tigern und Löwen die größte gemischte Raubtiernummer der Welt. Das gab es noch nie! Weltrekord und reif für das Guinnessbuch der Rekorde. Mit lautem Peitschenknallen präsentiert er die hereinströmenden Steppenkönige gewollt „wild“ und stellt deren immense Kraft und Geschicklichkeit vor. Gekonnt unterstreicht er die Gefährlichkeit seiner „Majestäten“ und läßt sie höchst effektvoll fauchen und drohen. Andressierte Scheinangriffe wechseln ab mit weiten Sprüngen  und dem Austausch von Zärtlichkeiten. Pyramide, Löwenbar und ein lebender Teppich folgen. Eine Performance der Superlative, bei der Gefahr und Schönheit eine reizvolle Symbiose eingehen.

Der elegante Star-Dompteur ist Gewinner des GOLDENEN und des SILBERNEN CLOWNS auf dem Internationalen Circus-Festival von Monte Carlo, Gewinner des CRISTAL D’OR auf dem Tierlehrer-Circusfestival von Massy – und Showman of the Year.


Angst kennt er nicht. Wieso auch? Schließlich ist er aufgewachsen mit Löwen, Tigern, Elefanten, Lamas und Kamelen. Als Kind spielte er nicht mit kleinen Miezekatzen, sondern er neckte ausgewachsene Raubtiere. Im Alter von vier Jahren war er bereits mit Löwen auf Du und Du. Sie gehörten für ihn einfach mit zur Familie. Zwölf war er, als Lieblingslöwin FLO zur Welt kam. Sie lebte sogar mit in Martins Caravan. Mitten in der Wohnwagenstadt von Vaters Circus. Auch der arbeitete mit Raubtieren. Dressierte und züchtete Tiger und Löwen. Ebenso wie seine Mutter Susan. Ebenso wie sein großer Bruder Alex.

Mit 20 begann auch Martin eine eigene Raubtier-Nummer zu entwickeln. Unter Anleitung der Familie natürlich. Und das hieß zuerst: Studieren, Schauen, Beobachten. Wochenlang. Welche Löwin springt gerne, welche läuft gerne, welche ist verspielt. "Löwen tun nichts, was sie nicht tun wollen", sagt er. Jede Aktion kommt aus der Natur. Selbst die Pyramide. Da posieren sich einige Tiere rechts, andere links. So kreisen sie in der Wildnis ihre Beute ein. Mit einem Stab lenkt Lacey die Schritte. Dieser ist der verlängerte Arm des Tierlehrers und dient hier der Kommunikation. "Mir fehlen nun mal ihre Verständigungsmittel. Keine spitzen Ohren, keine langen Barthaare", sagt der sympathische Brite.

Lacey präsentiert seine Schützlinge gewollt "wild" und stellt deren immense Kraft und Geschicklichkeit vor. Jede Bewegung im Ring ist bedacht. Jedes Wort bekannt. Er redet mit den Löwen und Tigern englisch. Come on! Und deutsch. Sitz! "Deutsch ist die perfekte Dressursprache", erklärt er. "Klar und stark". Mit lautem Peitschenknallen unterstreicht er die Gefährlichkeit seiner "Majestäten" und läßt sie höchst effektvoll fauchen und drohen. Andressierte Scheinangriffe wechseln ab mit weiten Sprüngen und dem Austausch von

Zärtlichkeiten. Pyramide, Löwenbar und ein lebender Teppich folgen. Der charismatische Tierlehrer setzt vor allem auf Respekt. So kann er bisweilen auch Nähe zulassen, ohne die Distanz aufzugeben. "Keinen Augenblick darf man vergessen, daß Löwen immer Raubkatzen bleiben", warnt er. "Ihren Instinkt verlieren sie nie, nicht ihre spitzen Zähne, nicht ihre langen Krallen. Sie sind perfekte Killermaschinen." Mit einem Prankenhieb können sie einer Antilope das Genick brechen. Oder einen Menschen töten. Aber das gehört für ihn einfach mit dazu, "denn sonst könnte ich ja gleich Schweine und Ziegen dressieren".

Jeder Angriff im Ring ist fest einstudiert. "Alles nur Show", verrät der Dompteur. Jeder Zentimeter Abstand wird im Training genau festgelegt. "Bei einer wirklichen Attacke hätte ich keine Chance. Wenn ein Tier zuschlägt, würden es alle tun. Wie in der Natur". Das Publikum liebt den Briten und seine Löwen und Tiger.

Lacey, gerade 40 Jahre jung, mag Geschwindigkeit, Bewegung, Dynamik. Nur keinen Stillstand. "Und hier bin ich der Löwe", sagt Lacey. Konkurrenz im Roten Ring erhält er nur von dem weißen Mähnenlöwen BALUGA.

Natürlich kennt er die Tiere gut. Im Käfig beobachtet er die einzelnen Charaktere genau, achtet auf deren Bewegungen, auf Ohren, Augen und die "geheimen" artspezifischen Signale der einzelnen Tiere. Zwölf Generationen Löwen hat die Familie Lacey bis heute gezüchtet. "Die Tiere kennen mich ihr ganzes Leben. Ich bin ein Teil ihrer Familie und sie halten mich wohl für einen "funny looking lion", scherzt er.

Er verbringt viel Zeit mit ihnen. Ab 8 Uhr morgens ist er auf den Beinen: Tiere füttern (6-8 kg/Tag), tränken, pflegen, mit ihnen reden und vertraut werden. Training ist am Vormittag. Nachmittags dann die Vorstellungen Um 23 Uhr endet der Circustag mit einem letzten Blick auf die Tiere. Urlaub gibt es keinen.

Über dem rechten Auge fällt eine Narbe auf. Sie ist allerdings nicht das Ergebnis eines unkonzentrierten Moments in der Manege. Vielmehr Erinnerung an seine Zeit im Boxring. Immerhin holte der begeisterte Sportler als Teenager zwei Titel bei den mittelenglischen Meisterschaften, bis es ihn zurückzog in den elterlichen Betrieb. "Die Tiere und das Reisen fehlten mir". Heute hält er sich mit Jogging fit. Der Löwe darf seinen Löwinnen nicht nachstehen. Schließlich ist er der Chef. Und das will er auch bleiben. Wie lange? "Bis zu dem Tag, an dem ich das erste Mal Angst im Ring habe", sagt er. Die Tiere merken das sofort, dann muss ein neuer Löwe her".

P.S. Seit vier Jahren ist Martin Lacey jr. mit Circuskönigin Jana Lacey-Krone verheiratet und stolzer Vater eines Sohnes: Alexis-Henry Lacey-Krone. Er ist nicht nur als Animal Trainer bekannt, sondern auch als feinfühliger Raubtier-"Lehrer", der Jung und Alt mit den Schönheiten seines Berufs vertraut machen möchte. Seine "Kommentierten Öffentlichen Raubtierproben" sind Kult und für jeden Circus- und Tierfreund "Pflicht". Drei Sprachen spricht er fließend: Englisch, Deutsch und Löwisch, zu hören via Headset.

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